Sie verwenden einen veralteten Browser

Sie verwenden einen veralteten Browser. Dieser wird durch uns aus Sicherheitsgründen nicht mehr unterstützt. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir Ihnen die Verwendung eines modernen Browsers wie Google Chrome, Firefox oder Microsoft Edge.

Volkskrankheit Adipositas - Wenn das Gewicht zur Last wird

Ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften? Ärgerlich, aber meist nicht bedenklich. Problematisch wird es, wenn Übergewicht aus dem Ruder läuft und zu Fettleibigkeit führt. Doch auch für hohe Gewichtsklassen gibt es hilfreiche Therapieansätze.

Adipositas - wenn das Gewicht zur Last wird

Der Mythos hält sich hartnäckig: Wer zu viele Kilos auf die Waage bringt, ist einfach selbst dran schuld. Hat keine Disziplin und lässt sich gehen. Würde diese Annahme stimmen, hätten sich bereits 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen in Deutschland dem zügellosen Schlemmen hingegeben – dieser Anteil gilt laut Gesundheitsmonitoring des Robert Koch-Instituts nämlich als übergewichtig. Und jeweils beinahe ein Viertel sowohl der weiblichen als auch der männlichen deutschen Bevölkerung fällt sogar in die Rubrik stark übergewichtig, also adipös (von lat. adeps, „Fett“).

Nur ein bisschen oder viel zu schwer?

Die Unterscheidung zwischen „zu schwer“ und „deutlich zu schwer“ treffen Mediziner heute mithilfe einer Formel; dem sogenannten Body Mass Index (BMI). Der Wert ergibt sich aus der Rechnung Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei einer Frau mit 1,65 m Größe, die 70 kg wiegt, würde man also beispielsweise rechnen: 70 kg : (1,65 m x 1,65 m). Ergibt einen Wert von 25,7 und liegt somit knapp im übergewichtigen Bereich. Denn laut Definition besteht Normalgewicht in der relativ großen Spanne zwischen BMI 18,5 und 25. Alle, die darüberliegen, sind, um den Schauspieler Gert Fröbe zu zitieren, „zu klein für ihr Gewicht." Ab BMI 30 besteht starkes Übergewicht und damit Adipositas.

Wohlstandserscheinung, aber auch genetisch bedingt

Weil inzwischen so viele Menschen betroffen sind – nach Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich die Zahl der Adipösen weltweit allein zwischen 1975 und 2018 verdreifacht – beschäftigen sich Forscher seit einigen Jahren verstärkt mit Ursachen und Therapien der Fettleibigkeit. 

Als Hauptgrund gilt unser moderner Lebensstil. Wir sitzen viel im Büro, nehmen eher Auto und Fahrstuhl als Fahrrad und Treppe, hängen stundenlang passiv vor Smartphone oder Computer und snacken zu häufig und zu kalorienreich, haben selten geregelte Mahlzeiten. Und, nicht zu vergessen, werden wir mit Essensangeboten zu moderaten Preisen geradezu überschüttet, sei es im Supermarkt oder in der Fast-Food-Kette um die Ecke. Das große Problem: Unsere genetische Ausstattung hat sich seit Beginn der Menschheitsgeschichte kaum verändert. Der Körper ist darauf ausgelegt, Energie in Form von Fett zu speichern, damit er in Phasen ohne Nahrungsaufnahme davon zehren kann. Doch was für Jäger und Sammler ein Überlebensvorteil war, wird dem modernen Menschen in Industrienationen, der sich oft mehr Energie zuführt, als er verbraucht, nun zur Last.

Hohe Belastung für Psyche und Geist 

Die Folgen sind im wahrsten Sinne schwerwiegend: Adipöse Menschen haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Gelenkbeschwerden oder das Schlafapnoe-Syndrom, also nächtliche Atemaussetzer. Und natürlich leidet auch die Psyche, denn Übergewicht gilt als Schwäche, passt nicht in die Welt der Fitness- und Beauty-Influencer. Häufig führt Fettleibigkeit zu Depressionen, viele Betroffene ziehen sich vom sozialen Leben zurück, um Hänseleien zu entgehen. „Iss doch einfach weniger und beweg dich mehr!“ – solche wahrscheinlich gut gemeinten Tipps von Familie und Freunden helfen in den meisten Fällen nicht weiter. Denn jeder Normalgewichtige, der nach Feiertagen wie Weihnachten und Ostern nur zwei, drei Kilo verlieren möchte, weiß, wie schwer man ungünstige Gewohnheiten und ungewollte Pfunde wieder los wird. Geht es um einen Gewichtsverlust
von 30, 40 oder 50 Kilogramm aufwärts, erscheint das meist aussichtslos. Hinzu kommt oft ein Versagensgefühl, das die Grundstimmung nur weiter drückt.

 

psychische Probleme bei Adipositas

Wie das Gewicht Ihre Gesundheit beeinflussen kann

Langfristig kann starkes Übergewicht Ihr Risiko für verschiedene Gesundheitsprobleme und viele weitere Erkrankungen erhöhen.

Keine Crash-Diäten, sondern langfristige Veränderungen 

Gewaltkuren mit Mini-Kalorienmenge oder sogar komplettes Fasten haben sich nicht bewährt. Meldet sich doch nach anfänglichen Abspeck-Erfolgen schnell der berühmte Jojo-Effekt samt Heißhungerattacken und wieder sprunghaft ansteigendem Gewicht. Mediziner setzen heute auf eine Kombination aus langfristiger Ernährungsumstellung, Bewegungs- und Psychotherapie. Auch kommen Medikamente zum Einsatz, die die Fettaufnahme im Körper reduzieren. Ihre Einnahme sollte aber immer ärztlich begleitet werden.

Säule Ernährung 

Hier geht es konkret um Nährstoffgehalt, Menge und Häufigkeit der Mahlzeiten: Welche Nahrungsmittel machen lange satt, woran erkenne ich versteckte Zucker- und Fettbomben? Wie kann ich ohne großen Aufwand frisch und ausgewogen
kochen? Gemeinsam mit Ernährungsexperten werden gesunde Einkaufs- und Zubereitungsmethoden erarbeitet.

Säule Bewegung 

Weil Aktivwerden mit übermäßigem Gewicht natürlich besonders anstrengend ist, schlagen Sportwissenschaftler für den Anfang leichtes gelenkschonendes Training vor, etwa längere Spaziergänge, Nordic Walking oder Fahrradfahren. Auch Schwimmen oder Aqua-Fitness eignen sich, weil der Schwebezustand im Wasser die Belastung reduziert.

Säule Psychotherapie 

In Gesprächen mit einem Therapeuten hinterfragen Betroffene die Gründe für das Überessen: Wie fühlt sich eigentlich satt sein an? Esse ich gerade, weil ich hungrig bin, oder vielleicht eher, weil ich
mich traurig, frustriert oder gestresst fühle? Auf welche Weise bewältige ich unangenehme Emotionen künftig besser, was kann ich stattdessen tun, wenn sich Esslust meldet?

Säule medikamentöse Therapie

In vielen Fällen kann eine Änderung der Lebensgewohnheiten möglicherweise nicht ausreichen. Dann kann unter bestimmten Umständen eine medikamentöse Therapie als Ergänzung zu einer kalorienreduzierten Ernährung und verstärkter körperlicher Aktivität in Erwägung gezogen werden.

Durchhalten dank Unterstützung

Falls das Projekt Normalgewicht doch zu ambitioniert erscheint oder ein Durchhänger droht, kann man eines der vielfältigen Hilfsangebote nutzen. Ob Gruppentherapie,
Selbsthilfegruppe oder betreutes Programm: Informieren Sie sich zum Beispiel bei Ihrer Krankenkasse, bei der Deutschen Adipositas Hilfe (www.adipositashilfe-deutschland.de) oder bei der Deutschen Adipositas Gesellschaft (adipositas-gesellschaft.de/dag/selbsthilfegruppen). Neu auf dem Markt sind auch begleitende Apps und digitale Helfer, die es sogar vom Hausarzt auf Rezept gibt. Alltagstaugliche Tipps zu gesundem Essverhalten, zu Gewichtsreduktion und guter Nährstoffversorgung bekommen Sie natürlich auch in Ihrer Apotheke.

Fazit zum Thema Übergewicht:

  • Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene andere Erkrankungen.
  • Eine langfristige Gewichtsabnahme ist eine echte Herausforderung.
  • Sie müssen es nicht alleine schaffen. Trauen Sie sich, das Thema bei Ihrem Arzt anzusprechen.
  • Er kann Sie mit einer individuell abgestimmten Therapie unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apotheken mit Botendienst finden
Apotheke finden
Notdienst-Apotheke finden

Immer frisch informiert

Angebote, Neuigkeiten, Coupons und mehr erhalten Sie mit unserem regelmäßigen Newsletter.

Newsletter abonnieren
gesund leben Apotheken
Logo
Über 2.000 mal in Deutschland

Rund 2.100 gesund leben Apotheken haben sich zusammengeschlossen. Exzellente pharmazeutische Beratung und moderne Gesundheits-Services sorgen in jeder gesund leben-Apotheke dafür, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen.

Sicher ist sicher
Ihre Daten sind bei uns sicher

Hier bestimmen Sie selbst, wie viele Daten Sie einsetzen möchten.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 Verbindlicher Festpreis für die Abrechnung der Apotheke mit der Krankenkasse bei Abgabe des Produkts auf Rezept, wobei der Krankenkasse ein Rabatt von 5 % auf diesen verbindlichen Festpreis zu gewähren ist.

3 Preise inkl. MwSt.

4 Preis solange der Vorrat reicht

5 Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder der unverbindlichen Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises (AVP) an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH) / nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern.

Anmelden
Registrieren

Wenn Sie in unserem Shop ein Benutzerkonto einrichten, werden Sie schneller durch den Bestellvorgang geführt, können Ihren bisherigen Bestellablauf verfolgen und vieles mehr.

Registrieren
Der Warenkorb ist noch leer.

{{ added.quantity }}x {{ added.item.name }} wurde Ihrem Warenkorb hinzugefügt.

Gutschein ():
Zwischensumme
Bis zur Versandkostenfreigrenze fehlen
0,00€

Finden Sie Ihre Apotheke in der Nähe

  • Finden Sie Ihre Apotheke in der Nähe
  • Finden Sie heraus, welche Artikel in Ihrer Apotheke vorrätig sind
  • Wählen Sie bequem zwischen Abholung und Botendienst

Unsere Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag 08:00 - 12:00
Sonntag geschlossen

So finden Sie uns

Hier binden wir je Apotheke einen Contentteil ein. Auf dieser Seite, die per Offcanvas ausgegeben wird, können Apotheken ihren individuellen Text eingeben, um den Kunden zu erkläören, wie man sie am besten findet.

Generell können hier auch Bilder platziert werden, um die ein oder andere Visualisierung anzubieten.

Die Regel:
Wenn eine Apotheke einen Text hinterlegt soll der Link dazu ausgegeben werden. Wenn kein Text hinterlegt wurde entsprechend nicht.

Unsere Schwerpunkte

Rund um den Schmerz

Expertenkategorie Schmerz

Ob akut oder chronisch – Schmerzen können die Lebensqualität im Alltag spürbar einschränken. Wir unterstützen Sie dabei, den Beschwerden wirksam entgegenzutreten. In ausgewählten gesund leben-Apotheken finden Sie darüber hinaus speziell geschulte Schmerzexperten, die Sie mit Ihrem Fachwissen persönlich beraten und therapieergänzende Maßnahmen vorschlagen. Zusätzlich können Sie sich vor Ort an speziellen Infoterminals in Sachen Schmerzen und deren Therapie informieren.

Über unsere Apotheke

Unsere Notdienst-Termine

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Leistungen

24.04.2020 – 25.04.2020

Zwischen 09.00 und 09.00 Uhr des Folgetags

24.04.2020 – 25.04.2020

Zwischen 09.00 und 09.00 Uhr des Folgetags

24.04.2020 – 25.04.2020

Zwischen 09.00 und 09.00 Uhr des Folgetags

Über unsere Apotheke
Notdienst-Apotheke finden